Flensburg-Neustadt

Rechtskräftig beschlossenes Sanierungsgebiet
Die Satzung der Stadt Flensburg über die förmliche Festlegung des Sanierungsgebiets "Flensburg-Neustadt ist am 30.01.2000 in Kraft getreten. Das Sanierungsgebiet ist kombiniert mit dem Programm "Soziale Stadt".
Es folgten die Erweiterungen des Sanierungsgebietes um das Gebiet Schwalbenstraße mit Rechtskraft am 03.04.2005 und um das Gebiet westlich des Trollseeweges mit Rechtskraft am 06.07.2007.



Kurze Gebietsbeschreibung
Wohn-, Misch-, u. Gewerbegebiete, entlang der Hauptstraßen als 2-4 geschossige Zeilen, z.T. Arbeiterwohnungen, vereinzelt Villen und Einfamilienhausbau.

Erschließung
Anbindung an das innerörtliche Hauptverkehrsnetz über die Straßen Neustadt, Apenrader Straße, Harrisleer Straße.
Anbindung an das überörtliche Hauptverkehrsnetz über die Harrisleer Straße/Westtangente B200, bzw. Apenrader Straße/Westtangente B200

Soziale Infrastruktur

Kinderhort, Kindertagesstätten, Grundschule, Gemeinschafts-
schule, Volkshochschule, Seniorentreff

Versorgungssituation
Versorgungszentrum derzeit an der Straße Neustadt, Einzelhandelsbetriebe entlang der Straße Neustadt, z.T. Apenrader Straße, geringfügig an der Harrisleer Straße, geplante Neuaufstellung eines "Quartierzentrums an der Walzenmühle", derzeitige Umsetzung des neu geplanten Stadtteilzentrum an der Werft-, Feld- und Gasstraße.

Naturpotentiale
Kinderspielplätze im Bereich Eckener Straße, Garten- und Werftstraße, Kleingartenkolonien westlich und östlich der Apenrader Straße.
Neu errichteter Stadtteilpark von der Apenrader Straße bis zur Flensburger Förde.

Wohnraumentwicklung
Das Sanierungsgebiet weist in erheblichem Umfang Strukturprobleme und bauliche Mängel auf. Der Anteil an kleinen Wohnungsgrundflächen ist sehr hoch und nicht mehr zeitgemäß. Durch den hohen Instandsetzungs- und Modernisierungsstau wird es mittel- bis langfristig zu einem Rückbau und Ersatz von Wohnraum kommen. Dabei sind Ausstattung und Grundrissaufteilung an aktuelle Wohn-bedürfnisse anzupassen. Insgesamt wird sich bei einer qualitativen Aufwertung des Wohnungsangebotes die Anzahl der Wohneinheiten vergrößern.
Geplante neue Wohnangebote im "Quartierszentrum an der Walzenmühle" sowie mit der Entwicklung "Wohnquartier Schwarzental".

Trotz der baulichen Mängel ist die teilweise bis zu 200jährige Stadtstruktur auch heute noch erkennbar.

Maßnahmen und Ziele
  • Neues Image für die Neustadt: „Neustädter Mischung“
  • Gesunde Wohn- und attraktive Wohnumfeldbedingungen
  • Stärkung der lokalen Ökonomie
  • Nachhaltig gesunder und vielfältiger Lebensraum
  • Erhalt und Stärkung des Quartierscharakters und der quartierstypischen Baustruktur
  • Gute Erreichbarkeit, aber Durchgangsverkehr reduzieren
  • Lebendige Stadtteilkultur
  • Stabilisierung und Verbesserung der Lebensqualität und Abbau sozialer Benachteiligung

 

           
 

tl_files/ritschel/steckbrief/neustadt_luftbild.jpg
Luftaufnahme Mai 2010
PDF [346 kB]