Stadtumbau West - Südstadt




Kurze Gebietsbeschreibung
In dem gewerblich geprägten Gebiet bestehen folgende Wohnstandorte: Wohngebiet am Nane-Jürgensen-Weg in mehrgeschossiger Zeilenbauweise, Wohngebiet an der Rude / Tegelbarg / Zur Bleiche mit überwiegend mehrgeschossiger Zeilenbauweise, zwischen 1949 und 1968 errichtet, gründerzeitliche Mehrfamilienhausbebauung an der Husumer und Schleswiger Straße, Einzelhausbebauung an der Backensmühle und an der Eckernförder Landstraße.

Erschließung
Anbindung an das innerörtliche und überörtliche Hauptverkehrsnetz über die Schleswiger Straße, Husumer Straße und Eckernförder Landstraße.

Soziale Infrastruktur
Im Gebiet befindet sich die Grundschule „Auf der Rude“ im Lundweg und die Walddorfschule an der Valentiner Allee. Ein Kindergarten liegt am Martinsberg, ein weiterer Kindergarten ist an die Pauluskirche Am Tegelbarg/Diblerstraße angeschlossen. Im Süden des Gebietes befindet sich der Bildungsträger Rackow Schule und das Berufsbildungswerk Flensburg in der Max-Planck-Straße/Conrad-Röntgen-Straße. In der Liebigstraße liegt die Flensburger Frauenwerkstatt.

Versorgungsstruktur
Im Gebiet befindet sich ein Lebensmitteldiscounter an der Straße Zur Bleiche. Unmittelbar südlich des Gebietes liegt das Einkaufszentrum Fördepark. Die weitere Versorgung erfolgt durch die benachbarten Stadtteile.

ÖPNV
Insgesamt eine sehr gute Anbindung, die Linien 14 und 15 führen über die Schleswiger und Husumer Straße von der Innenstadt bis zum Fördepark, die Linie 12 führt durch die Straße „Zur Bleiche“ von der Innenstadt nach Flensburg-Weiche, der im nördlichen Gebietsteil liegende Bahnhof wird von den Linien 1 und 5 angefahren.

Naturpotentiale

Im Gebiet selbst sind nur wenige nutzbare Grün-Freiräume vorhanden. In relativer Nähe liegt südlich angrenzend der Landschaftsraum des Scherrebektals.

Wohnraumentwicklung

Eine qualitative Aufwertung des Wohnungsbestandes und des Wohnumfeldes soll die im Gebiet liegenden Wohnstandorte stabilisieren und eine u.a. familienorientierte Nachfrage stärken. Die innenstadtnahe Lage und die gute Erschließung auch des ÖPNV bieten gute Voraussetzung für eine attraktive Wohnraumentwicklung. Eine quantitativ spürbare Ausdehnung des Wohnens ist nicht möglich.

Maßnahmen und Ziele
  • Aufwertung und Sanierung des Wohnungsbestandes
  • Entflechtung der Gemengelagen
  • Stabilisierung, Aufwertung und Imageverbesserung der Wohngebiete
  • Neuordnung der gewerblichen Nutzungen durch Clusterbildung
  • Verbesserung der wohnungsnahen Erholung: Schaffung neuer Freiraumqualitäten
  • Schaffung und Vernetzung der sozialen Einrichtungen
  • Verbesserung der Verkehrsqualität und -organisation
  • städtebauliche Aufwertung der Stadteingänge und zentraler öffentlicher Räume
  • Revitalisierung brachgefallener Flächen, z.B. Bahnareale

 

           
 

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Luftaufnahme Mai 2010
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Gebietsbegrenzung seit 2011
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